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E.ON Aktie Analyse

E.ON Aktie kaufen?

Analyse vom 27.03.2021

von Jan Fuhrmann und Adrian Rogl

Kurzvorstellung

Der <strong>deutsche Energieversorger</strong> E.ON ist vor allem bei einigen Dividendeninvestoren aufgrund der hohen <strong><a href="https://wir-lieben-aktien.de/aktien-und-boersen-lexikon-definitionen/dividendenrendite-berechnen/">Dividendenrendite</a> von über 5 %</strong> beliebt. E.ON entstand erst zur Jahrtausendwende und ging aus den Mischkonzernen VEBA und VIAG hervor. Erst nach der Durchführung etwaiger Umstrukturierungsmaßnahmen konnte das Unternehmen als reiner Energieversorger angesehen werden. Aus der Sicht der Charttechnik bewegt sich E.ON seit einigen Jahren in einer <strong>Seitwärtszone</strong>. Aktuell wurde dessen untere Begrenzung erneut erfolgreich getestet und Käufer kehrten in den Markt zurück.

1. Das Unternehmen

Vorstellung

Die E.ON SE entstand aus einer Fusion zweier deutscher Mischkonzerne, dessen Historie jeweils weit in das 20. Jahrhundert reicht. Inzwischen ist E.ON in der eigenen Branche auch auf die Thematik der Nachhaltigkeit ausgerichtet und strebt laut eigener Aussage eine Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 an. Zum 31.12.2020 waren bei dem Energieversorger 78.126 Personen beschäftigt. Der operative Firmensitz befindet sich in Essen, Deutschland.

Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit ca. 23,04 Mrd. EUR und die Aktie ist im DAX gelistet.

Unternehmenshistorie

Mission, Werte & Ziele

Mission

Die Energiewende für eine vernetzte und nachhaltige Welt vorantreiben.
– E.ON SE

Werte

Die Nachhaltigkeit spielt für die E.ON SE unter anderem im Rahmen der Klimaziele eine Rolle. Neben der eigenen Klimaneutralität bis 2040, die der Konzern anstrebt, spricht sich das Unternehmen unter anderem für „grünere, schlauere Städte“ („Greener, smarter cities“) und die E-Mobilität aus.

Über diesen Aspekt hinaus, legt E.ON Wert auf die Zusammenarbeit im Team, den Schutz der Mitarbeiter und zufriedene Kunden. In diesem Rahmen thematisiert der Energieversorger außerdem den rechtskonformen Umgang mit persönlichen Daten (der Kunden).

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von E.ON ist die Energieversorgung. Die wichtigsten Teilbereiche sind dabei die folgenden:

Energienetze

Dieses operative Geschäft bezieht sich auf die Verteilnetze von Strom und Gas, vor allem in Deutschland und Schweden. In Deutschland betreibt E.ON Strom- und Gasnetze, in Schweden lediglich Stromnetze. Weitere Verteilnetzaktivitäten werden in Zentraleuropa Ost/Türkei betrieben.

Das Unternehmen sorgt für Wartung, Ausbau und Instandhaltung dieser Infrastruktur in den genannten Regionen.

Kundenlösungen

E.ON bietet sowohl Privat-, als auch Geschäftskunden verschiedene Dienstleistungen an. Dazu gehören:

– Realisierung von Anschlüssen an die Netze
– Steigerung der Energieffizienz (z.B. durch Photovoltaik, Solar, Wallboxen für E-Autos)
– Energieautarkie (auch durch die Maßnahmen der besseren Energieffizienz)

Erneuerbare Energien

Diese Sparte bezieht sich auf die Erzeugung von Strom über Windkraftanlagen, sowohl Onshore-, als auch Offshore-), sowie Photovoltaikanlagen. (In der Umsatzverteilung fließt dieser Teil durch die interne Konsolidierung in “Kundenlösungen” ein.)

(Nicht-Kerngeschäft)

Nur zum Verständnis der Umsatzverteilung werden wir diesen Teil erklären. Er ist aber kein strategisches Geschäft des Konzerns. Dieser Teil bezieht sich lediglich auf den Rückbau der deutschen Kernkraftwerke.

Geschäftsführung

Dr. Johannes Teyssen

Der 61-jährige Dr. Johannes Teyssen ist der CEO von E.ON und übt die Position bereits seit 2010 aus.
Nach dem Studium der Rechts- und Volkswirtschaftslehre promovierte Teyssen als Jurist. 1989 begann er seine Karriere bei VEBA, die später im Zusammenhang der Fusion in E.ON aufging. Nachdem der heutige CEO zu Beginn im Rechtsbereich beschäftigt war, wechselte er anschließend in den Großkundenvertrieb und leitete danach ein Beteiligungsunternehmen. Nach weiteren Positionen im Führungsbereich wurde Teyssen in den Vorstand der Managementgesellschaft von E.ON aufgenommen (zunächst Finanzvorstand, dann Vorsitzender).

Im Jahr 2004 konnte Teyssen dem Vorstand der E.ON beitreten und übernahm bereits 2008 den stellvertretenden Vorsitz. Seit 2010 ist er der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens.

Dr. Johannes Teyssen ist neben seinem Beruf in diversen Verbänden tätig gewesen. Derzeit ist er Mitglied des Präsidiums vom Bundesverband der deutschen Industrie und des Aktionärsausschuss der Nord Stream AG. Seit dem Jahr 2021 ist der CEO zudem auch im Aufsichtsrat der BP plc (Mineralölunternehmen).

Dr. Mark Spieker

Der Finanzvorstand von E.ON ist der 45 Jahre alte Dr. Mark Spieker.
Spieker studierte und promovierte als Betriebswirt und erwarb zudem seinen MBA (Master of Business Administration) in Austin, Texas.

2002 begann Spieker seine Karriere bei E.ON als Referent für Unternehmensplanung und Controlling in der Konzernleitung. Im Anschluss wechselte er kurzzeitig zur schwedischen Sydkraft AB und wirkte bei der Integration des Unternehmens in den E.ON-Konzern mit.
2011/12 war Spieker als CFO bei E.ON España tätig. Danach war er weiterhin in leitenden Positionen (vor allem beim Uniper) tätig, bevor er 2017 dem Vorstand der E.ON SE beitrat.

Wie der CEO Teyssen ist auch Spieker im Aktionärsausschuss der Nord Stream AG vertreten.

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Die Autoren haben diesen Beitrag nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, können die Richtigkeit der angegebenen Informationen und Daten aber nicht garantieren. Es findet keinerlei Anlageberatung durch „Wir Lieben Aktien“ statt. Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Börsengeschäfte sind mit erheblichen Risiken verbunden; der Kunde handelt stets auf eigenes Risiko.

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