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Die 12 besten Turnaround Aktien

Welche Turnaround Aktien sollte man jetzt kaufen?

Beitrag vom 29.04.2025

von Jan Fuhrmann und Tilman Reichel

Das erwartet dich in diesem Blog

Turnaround-Wetten am Aktienmarkt haben einen ganz besonderen Reiz: Sollte der Case aufgehen, ist eine explosive Kursentwicklung sowie eine Vervielfachung des investierten Kapitals möglich. Kein Wunder, dass häufig auch unerfahrene Anleger - vom enormen Potenzial überwältigt - ohne genauen Plan versuchen einen Turnaround zu handeln. Doch wenn man nicht genau weiß, was man tut, endet dies häufig in einem Desaster: Das investierte Kapital wird weitgehend vernichtet und vom einst so aussichtsreichen Turnaround ist nur noch eine Depotleiche übrig. Damit dir das nicht passiert, erklären wir wie man Turnarounds richtig handelt und stellen unsere zwölf Favoriten vor.

1. Einleitung zu den besten Turnaround Aktien

Turnarounds unterscheiden sich grundlegend von langfristigen Investitionen. Denn während man beim Aufbau eines Portfolios zur Altersvorsorge das Ziel verfolgen sollte, durch eine ausreichende Diversifizierung mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine möglichst hohe Rendite bei möglichst niedrigem Risiko zu erwirtschaften, sind Turnarounds dem aktiven Handel zuzuordnen und damit nur für fortgeschrittene Börsianer geeignet, welche genauestens wissen, was sie tun. Darüber hinaus zielt man mit einem Turnaround Case in der Regel auf eine Vervielfachung seines Kapitals ab, was naturgemäß mit größeren Risiken einhergeht.

Weil sich die allermeisten Turnaround Cases nicht für langfristige Investitionen auf unbestimmte Zeit eignen, ist der Zeithorizont zudem von vornherein begrenzt: Es handelt sich um eine mittelfristige Spekulation. Bevor wir genauer darauf eingehen, wie man genau einen Turnaround mit Sinn und Verstand handelt, wollen wir auf die Einordnung nach Peter Lynch sowie dem Unterschied zwischen fundamentalen und technischen Cases eingehen.

Einordnung nach Peter Lynch

Jede Aktie, die wir analysieren, ordnen in eine der sechs Aktienkategorien nach Peter Lynch ein. Während die meisten Unternehmen entweder als Slow, Average oder Fast Grower zu betrachten sind, existieren drei Sonderformen: Zykliker (bspw. BMW oder Shell), Asset Plays (bspw. Yellow Cake oder RIT Capital Partners) und eben Turnarounds. Letztere zeichnen sich zumindest häufig dadurch aus, dass das operative Geschäft des zugrundeliegenden Unternehmens schlecht läuft und unter Umständen sogar die Insolvenz droht. Aus einem dadurch realistischen Risiko zum Totalverlust Potenzial zum Totalverlust entspringt allerdings ein überdurchschnittliches Kurspotenzial.

Fundamentale vs. technische Turnarounds

Grundlegend lassen sich zwei Arten von Turnarounds unterscheiden: solche fundamentaler und solche technischer Natur. Erstere sind solche, wie sie Peter Lynch beschreibt: Ein Unternehmen, welches in Schwierigkeiten steckt mit der Hoffnung, das Ruder herumzureißen. Als Beispiel hierfür ist der britische Luft- und Raumfahrtkonzern Rolls-Royce zu nennen, welcher zwischen 2014 und 2022 mit stagnierenden Umsätzen bei gleichzeitig steigenden Kosten zu kämpfen hatte, was zur Erwirtschaftung hoher Fehlbeträge sowie einem Rückgang der Aktie um mehr als 90,00 % führte. In den letzten Jahren ist den Briten der operative Turnaround gelungen, was sich in einem Plus von mehr als 2.000,00 % widerspiegelt.

Gleichzeitig kann es aufgrund der manisch-depressiven Tendenzen der Marktteilnehmer dazu kommen, dass ein Unternehmen unabhängig vom Verlauf des operativen Geschäfts unter die Räder kommt. Dies ist meistens dann der Fall, wenn eine Branche aus der Mode fällt oder eine Aktie über einen gewissen Zeitraum stark gehypet wurde, bis die breite Masse erkennt, zu optimistisch gewesen zu sein. Dann kommt es trotz einer gesunden Entwicklung der fundamentalen Kennzahlen zu einem erheblichen Minus. In diesem Fall sprechen wir von einem rein technischen Turnaround, welcher nicht minder interessant ist. Als Beispiel ist eine Palantir zu nennen.

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Die Autoren haben diesen Beitrag nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, können die Richtigkeit der angegebenen Informationen und Daten aber nicht garantieren. Es findet keinerlei Anlageberatung durch „Wir Lieben Aktien“ statt. Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Börsengeschäfte sind mit erheblichen Risiken verbunden; der Kunde handelt stets auf eigenes Risiko.

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