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WACC

Letzte Änderung am 10.10.2026

von Jan Fuhrmann

Was ist der WACC (Weighted Average Cost of Capital)?

Der Begriff WACC kann ins Deutsche mit gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten oder auch Finanzierungskosten übersetzt werden. Insbesondere im Hinblick auf Renditeerwartungen von Investitionen spielt diese Kennzahl eine wichtige Rolle und kommt auch bei uns in Aktienanalysen, beispielsweise bei der Ermittlung des fairen Unternehmenswertes, zum Einsatz. Die Formel, die im weiteren Verlauf genauestens erklärt wird, lautet: WACC = (EK / GK) * iEK + (FK / GK) * iFK* (1 – Ertragsteuersatz) Erfahre in diesem Artikel ebenso, wie man die Eigenkapitalkosten ermittelt!

1. Definition und Bedeutung WACC

Die Abkürzung WACC (gewichteter Kapitalkostensatz) steht ausgeschrieben für den Begriff Weighted Average Cost of Capital, was ins Deutsche mit gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten übersetzt werden kann. Mithilfe dieser Kennzahl kann man zum einen die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens beurteilen, allerdings auch unter anderem Renditeerwartungen ableiten und Berechnungen zur Unternehmensbewertung durchführen. Denn der WACC wird in vielerlei Hinsicht auch als Referenzwert verwendet, beispielsweise wie gerade schon gesagt bei Modellen zur Ermittlung der Unternehmensbewertung oder der Renditeerwartung.

Der Kapitalkostensatz gibt an, wie hoch der durchschnittliche Zinssatz ist, den der Konzern zur Finanzierung seines Geschäfts bezahlen muss, wie hoch also seine Finanzierungskosten annäherungsweise sind. Dieses Ergebnis des Zinssatzes wird nach Gewichtung von Eigen- und Fremdkapital, abzüglich möglicher Steuerersparnisse erzielt. Der WACC dient zusammenfassend dazu, marktgerechte Zinssätze von Kapitalkosten zu ermitteln.

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