
Sherwin-Williams Aktie Analyse
Sherwin-Williams kaufen?
Aktualisiert am 15.04.2025. Analyse vom 15.04.2025
von Adrian Rogl und Jan Fuhrmann
Kurzvorstellung von Sherwin-Williams
Sherwin-Williams entwickelt, produziert und vertreibt Lacke, Farben und ähnliche Produkte und ist in diesem Bereich einer der weltweiten Marktführer, auch wenn das Unternehmen hierzulande eher Wenigen bekannt sein dürfte. Farben und Lacke zum Schutz von Oberflächen sind in vielen Bereichen des heutigen Lebens unverzichtbar geworden – auch dank Sherwin-Williams, die im Jahr 1875 die erste fertig gemischte Farbe entwickelten und verkauften. Zuvor mussten die Pigmente und Grundstoffe noch einzeln erworben und gemischt werden.
1. Das Unternehmen
Geschäftsmodell
Einleitung
Operatives Geschäft
The Americas Group
Performance Coatings Group
Consumer Brands Group
Das letzte und mit 14 % der Konzernumsätze kleinste Segment von Sherwin-Williams ist die Sparte Consumer Brands. Der Unterschied zum Unternehmensbereich The Americas Group liegt im Wesentlichen darin, dass die Produkte hier über Drittanbieter bzw. strategische Partner vertrieben werden und nicht über eigene Filialen. Zu den größten Partnern gehören etwa Home Depot, Walmart oder Lowe’s.
Neben der Eigenmarke Sherwin-Williams gehören viele weitere, besonders in den USA populäre Marken zum Produktportfolio von Sherwin-Williams:
Historie
Gründung
Neue Produkte und Expansion
Mit den Jahren und Jahrzehnten gelang es Sherwin-Williams immer mehr, verschiedene Produkte auf dem Markt zu etablieren, welche immer gewisse Eigenschaften hatten. Bspw. konnte relativ zügig eine spezielle Farbe für Schiffe entwickelt werden, die ganz anderen Umständen standhalten muss als eine Wandfarbe.
Darüber hinaus beschleunigte Sherwin-Williams das eigene Wachstum auch durch Akquisitionen; die erste führte man bereits 1888 durch. Auch durch eine Fusion mit Walter H. Cottingham Co. konnte die Präsenz vergrößert werden. Dieser Konzern war in Kanada tätig, was für Sherwin-Williams den Beginn der internationalen Expansion bedeutete.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts baute Sherwin-Williams die Position in Kanada nicht nur aus, sondern eröffnete auch erste Standorte in London, Australien, Neuseeland, Südafrika, Indien und China. Für die damalige Zeit war dies höchst ungewöhnlich und nur aufgrund der Niederlassung in London möglich.
Nachdem der Börsengang von Sherwin-Williams 1925 erfolgte, setzte das Unternehmen die Expansion schon kurze Zeit später fort und weitete den Einflussbereich im Jahr 1929 das erste Mal auf den südamerikanischen Kontinent aus. Zunächst eröffnete man ein Geschäft in Mexiko.
Mit dieser Kombination aus Übernahmen, Expandieren und neuen Produkten konnte Sherwin-Williams in den nächsten Jahrzehnten immer weiter wachsen. 1964 fand schließlich auch das Listing an der bekannten NYSE statt.
Wachstum im 21. Jahrhundert
Aktionärsstruktur
Geschäftsführung
John G. Morikis
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