
Kurzvorstellung von Qualcomm
Halbleitertechnik dürfte wohl mitunter das häufigste Thema bei uns sein. Sie ist ein Grundpfeiler unserer heutigen digitalen Welt im 21. Jahrhundert. Als Investoren ist es unsere Aufgabe, sich darüber im Klaren zu sein, was unsere Wirtschaft braucht und bewegt. So können wir von diesen Trends und Gegebenheiten profitieren. In dieser Analyse haben wir uns mit dem US-amerikanischen Halbleiterhersteller Qualcomm beschäftigt. Qualcomm ist, gemessen am Umsatz, auf Platz 5 der weltweit größten Halbleiterproduzenten. Außerdem hat der Konzern eine wichtige Sparte für Produkte zur Mobilfunkkommunikation. Bei Baseband-Prozessoren, die für die Signalerzeugung in Handys verwendet werden, hat das Unternehmen eine annähernde Monopolstellung. Somit ist man auch eine treibende Innovationskraft bei der weltweiten Entwicklung und Ausbreitung des 5G-Mobilfunknetzes, welches für eine digitalisierte Wirtschaft absolut essenziell ist.
1. Das Unternehmen Qualcomm
Geschäftsmodell
Exkurs: Was sind Halbleiter?
Halbleiter haben in der heutigen Welt eine der wichtigsten Rollen in der globalen Digitalisierung eingenommen. Die Festkörper haben eine elektrische Leitfähigkeit, die zwischen der von Isolatoren (Nichtleitern) und Leitern liegt. Ihre physikalischen Eigenschaften ermöglichen es, durch die Anpassung von Licht oder Temperatur, Stromflüsse und Stromblockaden aufzubauen.
Ihre Funktion liegt vor allem darin, Hauptbestandteil von Mikrochips zu sein. Mikrochips wiederum gehören zu DEN Erfindungen des 20. Jahrhunderts, die den technischen Fortschritt des 21. Jahrhunderts geebnet haben. Heutzutage sind sie nicht mehr wegzudenken. In vielen Geräten, die wir im Alltag nutzen, sind sie enthalten: Handy, Auto, Waschmaschine, Tablet, Kaffeemaschine und vieles mehr. Dieser Trend wird wohl auch nicht abflachen, denn technische Innovationen benötigen immer bessere Chips, weswegen bspw. im Moment die Nachfrage nach Chips so hoch ist, dass die Hersteller gar nicht mehr hinterherkommen. Einige deutsche Autohersteller können keine Autos mehr produzieren, weil ihnen die entsprechenden Mikrochips fehlen.
Aber auch Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz, Supercomputer oder Bereiche der Medizintechnik werden künftig immer bessere Chips brauchen.
Wie wird aus Halbleitern ein Mikrochip/Computerchip?
Der Grundwerkstoff der Mikrochips ist Silicium. Silicium ist mit 25 % Anteil das zweithäufigste Element unserer Erdkruste und u. a. in Sand enthalten. Jährlich werden rund 8 Mio. metrische Tonnen Silicium gefördert. Der größte Siliciumproduzent ist mit Abstand China. Mit einem Marktanteil von rund 68 % förderte das Land der aufgehenden Sonne im Jahr 2020 rund 5,40 Mio. Tonnen.
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Um den Basiswerkstoff für Halbleiter zu bilden, wird das Silicium zu einem zylinderförmigen Material, den sog. Ingots verarbeitet. Stoffe in unserer täglichen Anwendung haben immer gewisse Unreinheiten und Fehlstellen, die wir unter einem Mikroskop erkennen können. Bei Ingots handelt es sich um hochreines Silicium, das in nahezu fehlerloser Form (monokristallin) vorliegt. Dies ist die Grundvoraussetzung für funktionierende Halbleiter. Aus diesen etwa 2 m langen Ingots werden anschließend ca. 1 mm dicke Scheiben, die sog. Wafer, geschnitten. Die Wafer bilden das Basismaterial für alle weiteren Prozessschritte. Gängige Wafer haben einen Durchmesser von 150-300 mm. Auf einen Wafer passen – je nach Größe – 1.000 und mehr Mikrochips.
Für die Herstellung der Mikrochips müssen auf den Wafern nun Strukturen aufgebracht werden. Diese werden von unten nach oben aufgebaut und sind in etwa mit dem Spiel Tetris vergleichbar. Nur ist das Ziel keine glatte, sondern eine strukturierte Oberfläche mit Höhen und Tiefen aus verschiedenen leitenden und nicht leitenden Materialien.
Mikrochips gehören zu DEN Erfindungen des 20. Jahrhunderts, die den technischen Fortschritt des 21. Jahrhunderts geebnet haben. Heutzutage sind sie nicht mehr wegzudenken. In vielen Geräten, die wir im Alltag nutzen, sind sie enthalten: Handy, Auto, Waschmaschine, Tablet, Kaffeemaschine und vieles mehr. Dieser Trend wird wohl auch nicht abflachen, denn technische Innovationen benötigen immer bessere Chips, weswegen z. B. im Moment die Nachfrage nach Chips so hoch ist, dass die Hersteller nicht die komplette Nachfrage bedienen können. Einige deutsche Autohersteller können keine Autos mehr produzieren, weil ihnen die entsprechenden Mikrochips fehlen.
In der Halbleitertechnik selbst ist Arbeitsteilung üblich. Einige Hersteller designen Chips nur noch (fabless/fabriklos), andere produzieren im Fremdauftrag (foundry/Fabrik). Die Trennung resultiert aus den hohen Kosten, die für die Fabrikanlagen aufgrund des hohen Aufwands nötig sind. Einige Anbieter bieten Design und Produktion kombiniert an (Komplettanbieter). Qualcomm ist tendenziell als fabless einzuordnen, ähnlich wie NVIDIA oder AMD. Der Fokus von Qualcomm liegt dabei auf Designs, die für die Mobilfunktechnologie benötigt werden. Beispiel für einen reinen Waferhersteller ist der deutsche Konzern Siltronic, TSMC ist dagegen die wichtigste und bekannteste Foundry.
Halbleiter für die Menschheit
Der Computer, das Smartphone oder das Tablet, auf dem du diesen Text gerade liest, würde ohne Halbleiter nicht funktionieren. Noch vor zehn Jahren waren in einem Auto ein paar Dutzend Mikrochips eingebaut, in modernen Fahrzeugen hingegen sind es heute mehrere Hundert. Alles muss gesteuert werden, egal ob das Licht, Abgassysteme oder Fahrassistenzsysteme. In einem Tesla sind bspw. allein für die Steuerung und Regulierung des komplexen Batteriesystems Halbleiter im Wert von mehreren Hundert Euro eingebaut. Halbleiter sind also essenziell für unsere heutige Welt und die Bedeutung für unseren Alltag wächst stetig.
Das Internet of Things verbraucht mehr Chips als der durchschnittliche US-Amerikaner
Wenn wir diesen Schritt jetzt noch etwas weiterdenken, dann gelangen wir zum „Internet of Things“. Damit gemeint ist ein Netzwerk physischer Objekte unseres Alltags. Der Smartspeaker „Alexa“ von Amazon ist z. B. ein Teil dessen. Wenn sich die derzeitige Entwicklung fortsetzt, dann haben wir bald sprechende Häuser und Automatisierungen bei Dingen, die wir heute noch selbst machen müssen. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, ist egal, die Entwicklung deutet derzeit in diese Richtung und auch wenn es teilweise noch schwer vorstellbar ist – welche technische Neuerung war das zu Beginn nicht?
Für dieses potenziell gigantische Netzwerk an „intelligenter Elektronik“ werden natürlich auch wieder Mikrochips benötigt – und zwar nicht gerade wenige. Nicht nur für die Gerätschaften selbst, sondern vor allem für die schnelle Kommunikation, die hierfür benötigt wird. Und schon sind wir beim Begriff „5G“, den man auch immer mal wieder in den Medien hört. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des Vorgängers 4G/LTE und die 5. Generation des Mobilfunknetzes. Der 5G- Standard erhöht die Datenübertragungsgeschwindigkeit um den Faktor zehn.
Anwendungsbereich: mMTC (Massive Machine Type Communication)
Einer von drei Anwendungsbereichen des 5G-Netzwerks lautet „mMTC“, was für „Massive Machine Type Communication“ steht. Eine Welt, in der alle Dinge vernetzt sind, benötigt eine Technologie, die möglichst viele Verbindungen mit eher geringen Datenraten und einem niedrigen Energieverbrauch ermöglicht.
Anwendungsbereich: uRLLC (Ultra Reliable Low Latency Communications)
Der zweite Anwendungsbereich bezieht sich auf den extrem zuverlässigen Kommunikationsaufbau bei geringer Latenz (Signalverzögerung, also die Dauer, die der Signalsender zum Empfänger braucht). Gebrauch findet sie in Technologien wie autonomen Fahren und Industrie-Autonomisierung.
Anwendungsbereich: eMBB (Enhanced Mobile Broadband)
Im letzten, aber dem bekanntesten Anwendungsbereich von 5G handelt es sich einfach um eine schnellere Internetverbindung von mobilen Geräten wie bspw. Handys. Bisher wurde vor allem dieser Bereich ausgebaut.
Bei allen drei Anwendungsbereichen des 5G-Netzwerks spielt die Technologie, die das Geschäftsmodell von Qualcomm ausmacht, eine große Rolle. Das Unternehmen hat sich selbst im Quartalsbericht 01/2022 eine Schlüsselrolle in der weltweiten Forschung und Expansion des 5G-Netzwerks zugeschrieben. Schon in der Vergangenheit hat Qualcomm die Datenübertragung von mobilen Geräten vorangetrieben und es finden sich heute fast in jedem Handy mit 3G-, 4G- und 5G-Anbindung Entwicklungen des Unternehmens.
Als Schlüsselbereiche, die von einer schnellen und mobilen Datenanbindung profitieren, hat Qualcomm die Autoindustrie, Computerindustrie und das Internet of Things, bzw. Artificial Intelligence, ausgewählt.
Kerngeschäft von Qualcomm
Der US-amerikanische Konzern ist also verantwortlich für die Forschung und das Design von Halbleitertechnologien, die für die Mobilfunkkommunikation eingesetzt werden. Der Fachbegriff dafür ist „Baseband-Prozessor“. Das sind Prozessoren, die in Systemen wie Smartphones, GPS- oder Bluetooth Geräten eingebaut werden. Hier übernehmen sie die Aufgaben, die direkt mit der Datenübertragung zusammenhängen, also von Signalüberzeugung zur Signalverarbeitung.
Das Unternehmen selbst sieht die zukunftsweisenden Kernfelder, auf die es sich zu konzentrieren gilt, im Internet of Things, was Bereiche wie die Autoindustrie, Computerindustrie und künstliche Intelligenz mit einschließt.
Umsatz erzielt der Konzern dabei über den direkten Verkauf von Prozessoren, außerdem mit komplett integrierten Systemlösungen. Hinzu kommt eine nicht zu verachtende Menge an Patenten, die von anderen Unternehmen lizensiert werden können. Diese (fast schon) Monopolstellung im Bereich Mobile Technology hat Qualcomm auch schon einige Klagen an den Hals gehängt.
Snapdragon Familie
Snapdragon ist der Name für die mitunter wichtigste Produktreihe von Qualcomm. Dabei handelt es sich um einen Prozessor, der auf der ARM-Technologie basiert. Der Halbleiterkonzern „ARM“ war bereits Thema in unserer SoftBank Analyse. Hier hatte NVIDIA die Übernahme im letzten Moment abgeblasen.
Das Design der Snapdragon Familie zeichnet sich dadurch aus, dass es auf niedrigen Strombedarf und Akkubetrieb ausgelegt ist. Einsatzgebiete sind vor allem Laptops, Smartphones, Tablets, Smartwatches und eingebettete Systeme in Autos. Weltweit wurden 2019 in Smartphones zu 36 % Snapdragon-Prozessoren verbaut.
Historie
Gründung
Die Historie von Qualcomm beginnt wie die von vielen US-amerikanischen Technologie-Giganten der heutigen Zeit. Sieben ehemalige Mitarbeiter von Linkabit hatten die Idee für den jetzigen Halbleiterriesen und gründeten Qualcomm unter der Führung von Dr. Irwin Jacobs.
Der Startschuss fiel wohl im Hobbyraum von Dr. Irwin Jacobs selbst – zwar keine Garage wie bei Apple & Co., aber immerhin vergleichbar. Der Name Qualcomm ist eine Zusammensetzung von “QUALity COMMunications” und diese Qualität hat sich anscheinend durchgesetzt. Mit einer Marktkapitalisierung von 150 Mrd. USD gehört man heute zu den wertvollsten Konzernen weltweit.
Exkurs: Linkabit
Da das Gründungsteam vorher bei der Technologie-Firma Linkabit beschäftigt war und diese bis heute ziemlich bekannt ist, möchte ich noch kurz auf den Hintergrund eingehen. Linkabit wurde 1968 von Irwin Jacobs, Andrew Viterbi und Leonard Kleinrock gegründet, wobei letzterer das Unternehmen ziemlich schnell verließ. Viterbi und Jacobs gründeten später dann (mit fünf weiteren Mitarbeitern) Qualcomm, welches aber nicht das einzige Spin-Off von Linkabit war.
Rund 75 Firmen entstanden im Laufe der Zeit aus Linkabit. Eine unglaubliche Anzahl, wodurch die Firma die gesamte Entwicklung in der Welt der Technologie nachhaltig geprägt hat. Die drei Gründer erhielten aus diesem Grund auch jeweils eine „National Medal” für ihr Lebenswerk.
Heute ist Linkabit eine Abteilung von L3Harris Technologies, einem Technologie-Konzern aus den USA, der u. a. für die Rüstungs- und Weltraumindustrie bekannt ist.
Omnitracs als Türöffner
1988 fusionierte Qualcomm mit Omninet und sammelte 3,50 Mio. USD an Kapital ein, um das Omnitracs Satelliten-Kommunikationssystem zu produzieren. Im Nachhinein war dies der Türöffner für alle weiteren Entwicklungen, denn mit den Erlösen dieses Erfolgsprodukts konnte die Forschung und Entwicklung in anderen Segmenten finanziert werden. Das Problem an Omnitracs war, dass allein 50 % des Umsatzes von einem Kunden abhing: Schneider National.
Börsengang
1990 wurde aufgrund der gesamten Ausgaben im Bereich der Forschung und Entwicklung sogar ein Verlust eingefahren. Qualcomm spezialisierte sich auf die sog. CDMA-Technologie, mit der die Datenübertragung im Mobilfunk revolutioniert werden sollte. Da das Geld aber offensichtlich nicht ausreichte, wagte man Ende 1991 den Gang an die Börse und sammelte 68 Mio. USD an frischem Kapital ein. 1995 gab Qualcomm weitere Aktien aus und erhielt so 486 Mio. USD.
Mit der zweiten Finanzierungsrunde ging die Entwicklungsphase jedoch zu Ende, denn man benötigte das Kapital um in die Massenproduktion von CDMA-basierten Telefonen, Basisstationen (Übertragungseinrichtung für Funksignale) und Geräten einzusteigen, nachdem die meisten US-amerikanischen Mobilfunknetze angekündigt hatten, den CDMA-Standard zu übernehmen.
Restrukturierung
Bereits 1998 musste Qualcomm eine erhebliche Umstrukturierung durchführen und mehrere Hundert Mitarbeiter entlassen. Das Geschäft mit Basisstationen war bspw. ein Verlustgeschäft und wurde gemeinsam mit der Herstellung von eigenen Mobiltelefonen abgespalten. Übrig blieb das Geschäft mit Patenten und Chipsätzen, welche deutlich höhere Margen möglich machten. Die Gewinne explodierten förmlich und zeitgleich auch die Aktie. Neben der positiven Unternehmensentwicklung kam hier noch der Boom jeglicher Technologie-Aktien in der Dotcom-Blase hinzu.
Nach dem Platzen der Blase an der Börse verlor Qualcomm rund 90 % des Börsenwerts, aber das hinderte das Unternehmen nicht an der fortschreitenden Expansion. Standorte in Europa, Asien und Lateinamerika wurden eröffnet und schon 2001 erzielte Qualcomm rund 65 % des Umsatzes außerhalb des Heimatlandes USA (allein 35 % in Südkorea).
Unternehmensführung
2005 übernahm der Sohn von Irwin Jacobs die Rolle des CEOs und investierte wieder zunehmend mehr in die Forschung und Entwicklung des Unternehmens. Vor allem neue Projekte in Bezug auf das Thema „Internet of Things” wurden gefördert.
Acht Jahre später wurde Steven Mollenkopf zum CEO und setzte den Fokus vorrangig auf Mobilfunktechnologie für Autos, tragbare Geräte (Wearables) und die Ausweitung des Geschäfts auf andere neue Märkte.
Mega-Übernahme
2016 gab Qualcomm bekannt, NXP Semiconductors (Halbleiterhersteller aus den Niederlanden) für 47 Mrd. USD übernehmen zu wollen. Die Behörden gaben generell auch grünes Licht, aber dazwischen kam ein Übernahmeangebot von einem weiteren Halbleiterkonzern: Broadcom. Diese boten 103 Mrd. USD, um Qualcomm zu übernehmen. Nachdem der Konzern dies ablehnte, wurde das Angebot noch einmal auf 121 Mrd. USD erhöht, aber die gigantische Akquisition wurde von der Regierung unter Präsident Donald Trump aus Gründen der nationalen Sicherheit blockiert.
Bei der Übernahme von NXP kam Qualcomm schließlich der Handelskrieg zwischen China und den USA in die Quere. Trump verhinderte 2018, dass chinesische Unternehmen wie ZTE Komponenten von US-amerikanischen Konzernen (u. a. Qualcomm) kaufen konnten. Nachdem dieses Verbot wieder niedergelegt wurde, erhob Trump Strafzölle auf chinesische Produkte. Für eine solch große Übernahme fehlte aber weiterhin die Freigabe chinesischer Wettbewerbsbehörden, nachdem die anderen acht Märkte ihre Erlaubnis erteilt hatten. Mindestens 29 Mal verlängerte Qualcomm wohl das Angebot für die Akquisition und gab schließlich auf. Stattdessen startete das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm in der stolzen Höhe von insgesamt 30 Mrd. USD.
Eine, zugegebenermaßen deutlich kleinere, Übernahme fand 2021 mit dem Kauf von NUVIA statt. 1,40 Mrd. USD zahlte Qualcomm für ein Server-CPU-Start-up, welches erst 2019 von ehemaligen Mitarbeitern von Apple und Google (Alphabet) gegründet wurde. Für die zweite Jahreshälfte von 2022 wurden die ersten CPUs für Laptops angekündigt.
Geschäftsführung
Cristiano R. Amon
Cristiano R. Amon ist President und CEO von Qualcomm und hält letztere Position seit rund einem Jahr inne.
Amon begann bei Qualcomm im Jahr 1995 als Ingenieur, war seitdem bereits in verschiedensten Führungspositionen tätig und hat die heutige Ausrichtung des Unternehmens mitgestaltet.
Bis 2021 war Amon nur als President aktiv und leitete die Entwicklung der Produkt-Roadmap sowie der 5G-Strategie.
Bei Fusionen und Übernahmen trug Amon maßgeblich die Verantwortung, um das Angebot von Qualcomm zu erweitern und die Marktposition zu stärken. Auch das Halbleitergeschäft hat er als President von QCT (Qualcomm CDMA Technologies) zwischenzeitig geleitet.
Vor seiner Tätigkeit bei Qualcomm konnte Amon bereits Führungserfahrung als Chief Technology Officer (CTO) bei Vésper, einem Mobilfunkbetreiber aus Brasilien, sammeln. Auch bei NEC, Ericsson und Velocom hielt er bereits einige Spitzenpositionen inne.
Studiert hat der CEO von Qualcomm Elektrotechnik in São Paulo und hält dort auch einen Ehrendoktortitel. Heute ist er zudem Mitglied des USPTO (United States Patent and Trademark Office) Council for Inclusive Innovation.
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