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Norfolk Southern Aktie Analyse

Bessere Alternative zu Union Pacific?

Analyse vom 02.04.2023

von Jan Fuhrmann und Adrian Rogl

Kurzvorstellung

Das Schienennetz in den Vereinigten Staaten wird von vier großen Unternehmen dominiert: BNSF, CSX, Union Pacific und Norfolk Southern. Bei Privatanlegern in Deutschland ist vor allem Union Pacific beliebt – wir möchten uns in dieser Analyse jedoch Norfolk Southern widmen. Der Konzern machte zuletzt sehr negative Schlagzeilen, aufgrund eines entgleisten Zugs in der Region Ohio. Dieser war geladen mit toxischen Chemikalien, welche für erhebliche Umweltverschmutzungen in der Gegend sorgten. Im Anschluss verlor die Aktie von Norfolk Southern nochmal mehr als 20,00 % ihres Kurswertes. Langfristig gesehen, befindet sie sich aber immer noch in einem Aufwärtstrend. Umso mehr drängt sich die Frage auf, ob sich hier eine gute Gelegenheit für Käufe bietet, auch im Vergleich zur Konkurrenz.

1. Das Unternehmen Norfolk Southern

Historie von Norfolk Southern

Gründung

Norfolk Southern’s Historie geht schon fast zwei Jahrhunderte zurück und begann in der Zeit, in der in Amerika die ersten Eisenbahnschienen gebaut wurden. Angefangen hat es mit dem Chartern des South Carolina Kanals und der Eisenbahnstrecke. 1830 an Weihnachten wurde die erste Lokomotive, genannt „Best Friend”, in Betrieb genommen. Die ersten Lokomotiven wurden mittels Holzkohle aus Kiefernholz befeuert.

Norfolk Southern fing an, das eigene Schienennetz zu vergrößern und baute so u. a. die bekannte Hufeisenkehre bei Altoona in Pennsylvania, USA. Die Kehre ermöglichte die Verbindung des Ostens mit dem Mittleren Westen. Weil die Strecke damals so wichtig war, erhielt die Kehre 1966 den Status eines historischen Denkmals.

Der Vorreiter

1878 baute Norfolk Southern die derzeit steilste Hauptverkehrsstrecke über das Blue Ridge Gebirge. Keine fünf Jahre später wurde die längste Eisenbahnbrücke der Welt über den See Pontchartain in Louisiana, USA eröffnet.

Damals ging der Trend der Energiequelle langsam von Kohle zu Diesel und auch hier war Norfolk Southern ein Vorreiter. Der Konzern entwickelte in frühen Jahren nicht nur Lokomotiven, welche man mit Diesel betreiben konnte, sondern ging direkt einen Schritt weiter und entwickelte bereits 1925 eine hybride Diesel-Elektro-Lok. 1953 war Norfolk Southern einer der ersten großen Eisenbahnkonzerne, welche die Flotte komplett auf Diesel umstellte.

1963 öffnete Norfolk Southern’s sechster Hafen, welcher als Kohleumschlagplatz dient und der größte seiner Art ist. Das Unternehmen war auch der erste Großkonzern, welcher die computergestützte Steuerung des Güterverkehrs einführte.

Norfolk Southern eröffnete 1974 die erste „Eisenbahn-Universität“, um so Personal schneller für den Bau von Eisenbahnen auszubilden.

Norfolk Southern

1982 wurde der heute bestehende Konzern durch einen Zusammenschluss von Norfolk und Western and Southern railways gegründet. Der erste Vorstandsvorsitzender war Robert Claytor. Bereits fünf Jahre später war das Unternehmen das erste, das 1,00 Mio. Anhänger und Container intermodal transportierten. 1994 überschritten die Einnahmen von Norfolk Southern die 1,00 Mrd. USD-Marke. Durch den Kauf großer Teile von Contrail um die Jahrtausendwende herum, vergrößerte sich der Konzern um 50,00 % und wurde wieder wettbewerbsfähig im Nordosten der USA.

2010 begann die Heartland Corridor Partnerschaft zwischen Norfolk Southern und der Federal Highway Administration der USA, um eine effiziente Nutzung von Doppeldecker-Güterzügen zu ermöglichen. Dabei ist das Ziel bis 2030 1,30 Mio. Fernverkehr-LKWs und 1,90 Mio. Tonnen Kohlenstoffdioxid jährlich einzusparen.

Vision, Werte und Nachhaltigkeit bei Norfolk Southern

Vision

Norfolk Southern möchte das sicherste, kundenorientierteste und erfolgreichste Verkehrsunternehmen der Welt sein.

Bei Norfolk Southern steht Sicherheit an erster Stelle, was durch zahlreiche Auszeichnungen bewiesen werden kann. 1989 erhielt der Konzern die erste Goldmedaille für Arbeitnehmersicherheit. Heute kann das Unternehmen bereits die 22. konsekutive Goldmedaille vorweisen. Norfolk Southern selbst sagt jedoch, das Ziel sei es nicht, die Preise zu erhalten, sondern eine sichere Arbeitsumgebung zu schaffen.

Werte

Verbindungen aufbauen. Eine bessere Lösung finden. Das Richtige tun. Dinge erledigen. Norfolk Southern versucht in den gezeigten kurzen Sätzen deren Werte zu verdeutlichen.Weiterhin möchte das Unternehmen eine Umgebung schaffen, in der sich jeder willkommen fühlt und die Diversität gefördert wird. Der Status quo soll hinterfragt werden. Anhand von Daten Entscheidungen getroffen und innovative Lösungen herausgearbeitet werden. Herausforderungen möchte der Konzern als Vorreiter angehen und sich selbst in die Verantwortung ziehen, um am Ende Stolz auf die geleistete Arbeit sein zu können.

ESG – Environmental, Social & Governance

In der folgenden Grafik vergleicht Norfolk Southern die Relevanz verschiedener Themen aus Sicht des Unternehmens und der Sicht der Interessenvertretern. Als sehr relevant für beide Parteien werden u. a. die Wirtschaftsleistung, die Arbeitnehmer, Gesund- und Sicherheit sowie der Kundenservice & die Kundenzufriedenheit gewertet. Themen, die sich um die Umwelt drehen, sind aus beiden Sichten eher weniger relevant. Einzig die Kohlenstoffemission und der Klimawandel sind zumindest laut den Interessenvertretern als eher wichtig einzuordnen. Die Interessengruppen und Norfolk Southern scheinen sich laut dem Diagramm gut zu ergänzen. Ersichtlich ist dies durch die Anhäufung der besprochenen Themen im linken unteren oder rechten oberen Quadranten. Was bedeutet, die genannten Parteien empfinden die Relevanz der Themen geschlossen als niedrig bzw. hoch.

Aktionärsstruktur von Norfolk Southern

Unter den Top-10-Aktionären von Norfolk Southern finden sich bekannte Fonds Manager und Investmenthäuser u. a. die Vanguard Group, Capital Research & Management, SSgA Funds Management und BlackRock Fund Advisors. Die Vanguard Group hat mit 7,68% die größte Einzelposition an Norfolk Southern. Betrachtet man die Liste etwas genauer, fällt auf, dass Capital Research & Management gleich drei große Positionen in verschiedenen Fonds hält. Die größte Einzelposition liegt bei 5,71% und summiert erreicht die Investmentgesellschaft 11,81%. Damit ist Capital Research & Management als Gesellschaft am stärksten in Norfolk Southern investiert. Lazard Asset Management, eine Investmentbank aus New York City, erreicht 4,95% der Anteile durch das Aufsummieren zweier Positionen. Damit liegt Lazard Asset Management knapp unter der 5,00 %-Marke. SSgA Funds Management erreicht die Marke ebenfalls nicht ganz mit 4,46%. Die restlichen der Top 10 haben Anteile im Bereich von 2,00 % bis 3,00 %.

Geschäftsmodell von Norfolk Southern

Einleitung

Bis ins 19. Jahrhundert wurden Waren und Güter im damals noch zu großen Teilen dünn besiedelten Nordamerika hauptsächlich über schlecht ausgebaute Straßen und Flüsse transportiert, dann setzte dort im Zuge der Industrialisierung der rasante Ausbau des Schienennetzes ein. Die Eisenbahn wurde das wichtigste Transportmittel. Die Eigentümer der ersten großen Eisenbahngesellschaften wurden zu einigen der damals weltweit reichsten Personen. Noch heute ist in den USA der Schienenverkehr die wichtigste Transportart für Güter ein profitables Geschäft.

Zu den größten US-amerikanischen Eisenbahnunternehmen gehört Norfolk Southern. Das Unternehmen war bis zum Jahre 2021 im namensgebenden Norfolk, Virginia ansässig (seitdem neues Hauptquartier in Atlanta, Georgia) und erwirtschaftete im Jahr 2021 einen Jahresumsatz von über 11,00 Mrd. USD. Damit ist Norfolk Southern – neben CSX Transportation – das mit Abstand wichtigste Bahnunternehmen im Osten der Vereinigten Staaten. Dort erstreckt sich das Schienennetz des Unternehmens über insgesamt 31.000 km. Zur Einordnung: Das gesamte Eisenbahnnetz der USA umfasst über 290.000 km und ist damit das längste der Welt.

Norfolk Southern transportiert in seinen Güterwagons überwiegend Rohstoffe aus der Landwirtschaft und Industrie, dazu Kohle, Auto- und Metallteile sowie chemische Produkte.

Zuletzt wurde das Unternehmen allerdings eher durch negative Schlagzeilen bekannt: Am 3. Februar diesen Jahres entgleiste ein mit u. a. hochgiftigen Chemikalien beladener Güterzug des Unternehmens auf einer Bahnstrecke in East Palestine, einem kleinen Ort im US-Bundesstaat Ohio. In der Folge bildete sich ein großes Feuer, das erst Tage später vollständig gelöscht werden konnte.

Seit diesem Vorfall ging es mit dem Aktienkurs von Norfolk Southern kräftig bergab. Doch leidet auch das operative Geschäft des Unternehmens unter einem solchen Vorfall oder erweist sich das Geschäftsmodell als krisenfest? Dies schauen wir uns im Folgenden näher an.

Klassifizierung und Schienennetz

In den USA werden Bahnunternehmen entsprechend ihrem Umsatz unterschiedlich klassifiziert. Auf dieser Grundlage ergeben sich unterschiedliche Berichtspflichten und Regelungen für die entsprechenden Unternehmen. Die größten Eisenbahnunternehmen – dazu zählt auch Norfolk Southern – werden als Class 1 bezeichnet.

Unter Class 2 und Class 3 werden kleinere, untergeordnete Eisenbahngesellschaften zusammengefasst. Seit 2001 gab es in den Vereinigten Staaten konstant sieben Class-1-Bahnunternehmen, die gemeinsam bei rund 67,00 % des gesamten Streckennetzes der USA über 93,00 % der Umsätze der Bahnindustrie erwirtschafteten.

Die Grundlage für den operativen Erfolg von Bahnunternehmen wie Norfolk Southern ist ein gut ausgebautes Schienennetz an Standorten und auf Strecken, die großer Nachfrage für den Transport von Gütern unterliegen. Denn: Die Preisbildung für den Transport von Gütern unterliegt nur wenigen Regulierungen.

Starke Nachfrage am Markt sorgt dafür, dass Norfolk Southern hohe Preise für den Transport von Gütern verlangen kann. Entsprechend steigen die Margen des Unternehmens.

Das Schienennetz von Norfolk Southern in insgesamt 22 Bundesstaaten, im wirtschaftlich und industriell überwiegend starken Osten der USA ist diesem Anspruch mehr als gewachsen: So erreichen Güterzüge des Unternehmens neben vielen großen Städten und Metropolen auch Kraftwerke, Güterverteilzentren, Fabriken aller Art, Häfen und Minen.

Zu den Abschnitten mit dem höchsten Frachtvolumen auf dem Schienennetz von Norfolk Southern gehören die Strecken:

  • New York City nach Chicago
  • Chicago nach Macon
  • Zentral-Ohio nach Norfolk
  • Birmingham nach Meridian
  • Cleveland nach Kansas City
  • Memphis nach Chattanooga

Segmente und transportierte Güter

Norfolk Southern transportiert sowohl Rohstoffe, verarbeitete Güter als auch Endprodukte verschiedenster Art, dabei unterteilt das Unternehmen das operative Geschäft in die drei Segmente merchandise, intermodal und coal.

Dabei ist es wichtig zu verstehen, welche Art von Transportgütern seitens des Unternehmens unter den obigen Begriffen zusammengefasst werden. Das mit 60,00 % der Umsätze (für das Jahr 2021) bei weitem wichtigste Segment merchandise umfasst land- und forstwirtschaftliche Produkte aller Art, verarbeitete und unverarbeitete Metallprodukte, unterschiedliche Konsumgüter, Chemikalien und Autoteile sowie fertige Automobile. Im Jahr 2021 transportierte Norfolk Southern etwa 2,30 Mio. Wagenladungen mit diesen Handelsgütern.

Der Unternehmensbereich intermodal beschreibt statt einer spezifischen Warenart vielmehr die Transportart: Als intermodaler Verkehr wird im Gütertransportwesen eine mehrgliedrige Verkehrskette bezeichnet. Güter und Handelswaren werden also auf mindestens zwei verschiedene Arten transportiert bspw. zunächst auf einem Frachtschiff von Europa nach Amerika und dann anschließend mittels eines Güterwagons auf dem Schienennetz. Hierfür werden standardisierte Container verwendet, die den meisten von uns wohl schon häufiger aufgefallen sind.

Im Jahr 2021 erwirtschaftete Norfolk Southern mit dem intermodalen Gütertransport 28,00 % der Gesamtumsätze und transportierte insgesamt etwa 4,10 Mio. Container.

Der dritte Geschäftsbereich coal bedarf keiner aufwendigen Erklärung. Hierunter fasst das Unternehmen die 700.000 transportieren Wagenladungen Kohle (entspricht etwa 73,00 Mio. Tonnen) zusammen, deren Transport im Jahr 2021 für etwa 12,00 % der Umsätze verantwortlich war. Norfolk Southern transportiert hauptsächlich Kohle aus großen Bergbauregionen im Osten der Vereinigten Staaten an die etwa 50 direkt an das Schienennetz angebundenen Kohlekraftwerke.

Der überwiegende Teil der Gütertransporte von Norfolk Southern findet komplett innerhalb der Vereinigten Staaten statt, der Transport an angebundene Häfen und der anschließende Export der Handelswaren macht nur einen deutlich kleineren Teil des Geschäfts aus.

Burggraben von Norfolk Southern

Einleitung

Das Streckennetz von Norfolk Southern, welches Abbildung 2 entnommen werden kann, erstreckt sich über mehr als 19.000 Meilen und befindet sich hauptsächlich im Südosten, Osten sowie im Mittleren Westen der USA. Obwohl mehrere Bahngesellschaften und sonstige Logistikdienstleister zu den Konkurrenten des Unternehmens gehören, ist in diesem Gebiet mit CSX nur ein weiterer Player mit einem erheblichen Netzwerk vertreten. Diesem Streckennetz entstammt demnach ein Großteil des Burggrabens von Norfolk Southern, da es Jahrzehnte sowie einen erheblichen Kapitaleinsatz bedarf, dieses zu replizieren.

Zudem wollen wir an dieser Stelle die Preissetzungsmacht des Unternehmens hervorheben. Denn in den vergangenen Geschäftsjahren ist es Norfolk Southern gelungen, die Preise pro transportierte Einheit deutlich anzuheben, sodass die Erlöse trotz stagnierender oder sinkender Frachtvolumen aufrechterhalten oder sogar gesteigert werden konnten. Während sich der durchschnittliche Preis pro Einheit in 2018 noch auf 1.445,00 USD belief, waren es im vergangenen Geschäftsjahr bereits 1.865,00 USD.

Porters Five Forces

Nachstehend die Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter. Diese dient der Einordnung von externen Kräften, welche auf die Unternehmen einer Branche einwirken. Unsere Skala reicht hierbei von 0 bis 5. Je besser Norfolk Southern aufgestellt ist, desto höher ist die Punktzahl, welche wir vergeben.

Externe KraftStärkeBegründung
Rivalität unter bestehenden WettbewerbernStärke3/5Begründung

Wie im vorherigen Abschnitt bereits erläutert, existiert mit CSX lediglich eine weitere Bahngesellschaft, welche in den Gebieten von Norfolk Southern ebenfalls über ein breites Streckennetz verfügt. In einem geringeren Umfang gehören allerdings auch Unternehmen wie Union Pacific oder Canadian National Railway, sodass wir insgesamt 3 von 5 Punkte für angemessen halten.

Bedrohung durch neue WettbewerberStärke5/5Begründung

Die Bedrohung durch neue Wettbewerber ordnen wir als außerordentlich gering ein, da Norfolk Southern sowie die bestehenden Wettbewerber über beeindruckende Streckennetze verfügen, welche für Start-ups beinahe unmöglich zu replizieren sind. Abgesehen davon existieren für Unternehmensgründer weitaus attraktivere Branchen mit voraussichtlich höheren Wachstumschancen.

Verhandlungsmacht der LieferantenStärke2/5Begründung

Norfolk Southern bezieht verschiedene Materialen von mehreren Lieferanten für die Wartung von Maschinen. Wenngleich keine Abhängigkeiten von einzelnen Zulieferern bestehen, sehen wir die Verhandlungsmacht eher auf deren Seite, da Norfolk Southern beim Einkauf bestimmter Rohmaterialien mit eingeschränkter Verfügbarkeit im Wettbewerb mit anderen Unternehmen steht und sich gegen diese durchsetzen muss.

Verhandlungsmacht der KundenStärke4/5Begründung

Norfolk arbeitet mit mehreren Tausend Unternehmenskunden aus vielen verschiedenen Branchen zusammen. Bspw. besitzt die Bahngesellschaft aus der Kohleindustrie Beziehungen zu über 3.500 Abnehmern. Zudem beinhalten ungefähr 95,00 % der Verträge, welche Norfolk Southern mit Kunden abgeschlossen hat, Treibstoffzuschläge, sodass höhere Kosten für Kraftstoffe unmittelbar weitergereicht werden können.

Bedrohung durch ErsatzprodukteStärke4/5Begründung

Neben Eisenbahnen existieren für Unternehmen zahlreiche Alternativen, um Güter von A nach B transportieren zu lassen: Per Flugzeug, per LKW oder über den Seeweg. In vielen Fällen erweisen sich Eisenbahnen jedoch als günstigste und effizienteste Art des Transports. Dies wird voraussichtlich auch in den kommenden Geschäftsjahren so bleiben, sodass wir 4 von 5 Punkte für diese externe Kraft vergeben.

Burggraben-Rating

mit Porters Five Forces

Gesamt: 18/25

Geschäftsführung von Norfolk Southern

Alan H. Shaw

Shaw wurde 2021 Präsident und 2022 CEO von Norfolk Southern. Zuvor war Shaw sechs Jahre lang Leiter der Marketingabteilung und Leiter des intermodalen Betriebs des Unternehmens. Weiterhin ist er Mitglied des Verwaltungsrats der Virginia Wesleyan University.

Shaw besuchte die Virginia Tech, eine Universität in Blacksburg, Virgina, USA. Dort erwarb er 1989 einen Bachelor of Science und 1992 einen Master of Business Administration. An der Harvard Business School absolvierte er 2012 das General Management Program.

Aktuell ist nur das Proxy Statement für das Jahr 2021 von Norfolk Southern veröffentlicht. Daher zeigen wir anhand des Vorgängers die Kompensation des CEOs. James A. Squires erhielt 2021 insgesamt 3,47 Mio. USD, davon 1,66 Mio. USD als Zielprämie. Shaw war 2021 von Januar bis November Vizepräsident und Leiter der Marketingabteilung und ab Dezember 2021 Präsident von Norfolk Southern. Verdient hat er in dieser Zeit 1,18 Mio. USD, davon 0,54 Mio. USD als Zielprämie.

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