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Fear and Greed Index – So funktioniert das Stimmungsbarometer

Veröffentlicht am 19.05.22 | Lesedauer: 5 Minuten

Von Sven Klünder

Fear and Greed Index – So funktioniert das Stimmungsbarometer

Angst und Gier sind die wichtigsten Emotionen, die die Börsenkurse bewegen. Der Fear and Greed Index versucht diese Emotionen zu messen.

Angst und Gier

Dass Angst und Gier die Börse bewegen ist hinlänglich bekannt.

Erste Versuche diese Emotionen messbar zu machen entstanden 1993 mit dem Volatility Index (kurz VIX), der Chicago Board Options Exchange, einer Optionsbörse. In den ersten 10 Jahren bezog sich der VIX auf den S&P 100, seit 2003 auf den S&P 500. Der VIX wird auf der Basis von Put und Call Optionen berechnet und zeigt die voraussichtliche Volatilität (Schwankungsbreite) des S&P 500 der nächsten 30 Tage. Hohe Werte deuten dabei auf starke Schwankungen, eine Richtung (Kauf/Verkauf) zeigt der VIX aber nicht an.

Der Fear and Greed Index von CNN stellt hierbei einer Erweiterung dar:
Auf der Basis von 7 Indikatoren misst der Index Angst und Gier mit jeweiliger Richtung. Von 0-49 geht der Bereich Angst, 50 ist neutral, 51-100 ist der Bereich Gier (Siehe Abbildung 1).

Die einzelnen Indikatoren sind dabei:

Das Momentum der Aktienkurse aus dem S&P 500 Index (SPX) gegenüber seinem gleitenden 125-Tage Durchschnitt.
Die Aktienkursstärke: Das Verhältnis der Aktien, die an der New Yorker Börse neue 52-Wochen Hochs und Tiefs erreichen.
Die Aktienkursbreite: Das Volumenverhältnis steigender Aktien gegenüber rückläufigen Aktien.
Put- und Call-Optionen: Das Put / Call-Verhältnis, das das Handelsvolumen zwischen Kauf- (Call) und Verkaufsoptionen (Put) zeigt. 
Junk-Bond-Nachfrage: Der Abstand zwischen den Renditen von Investment-Grade-Anleihen und sogenannten Junk-Bonds.
Volatilität am Markt: Der VIX selber ist einer der Indikatoren.
Safe-Haven-Nachfrage: Die Differenz zwischen den Renditen von Aktien und Staatsanleihen.

Meine Meinung

Angst und Gier treiben die Börse, das ist für mich unstrittig. Der CNN Fear and Greed Index ist dabei eine extrem spannende und komplexe Ausarbeitung diese Stimmung zu messen.
Ich selber nutze den Index jedoch weniger sondern schaue lieber direkt in Chartbild der jeweiligen Aktie.

Wie berücksichtigst du den Faktor “Börsenpsychologie” beim Investieren?

Ich bedanke mich fürs Lesen und wünsche eine erfolgreiche Restwoche.

Liebe Grüße 

Sven Klünder

Autor dieses Blogs:

Eine Antwort

  1. Wie du so schön sagst. Ist ein Indikator der aus mehreren Indikatoren besteht. Ich würde das Chartbild dem natürlich vorziehen, aber unbeobachtet würde ich es auch tun. Ein guter Indikator um seinem Investment zu stützen und die Gesamtstimmung der Marktteilnehmer ein wenig zu identifizieren. Danke für den Blogartikel!

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  1. Wie du so schön sagst. Ist ein Indikator der aus mehreren Indikatoren besteht. Ich würde das Chartbild dem natürlich vorziehen, aber unbeobachtet würde ich es auch tun. Ein guter Indikator um seinem Investment zu stützen und die Gesamtstimmung der Marktteilnehmer ein wenig zu identifizieren. Danke für den Blogartikel!

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