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Kapitel | Timestamp |
|---|---|
Einleitung und Unternehmensvorstellung | 00:00:00 |
Fundamentale Analyse | 00:11:00 |
Branchenanalyse und Konkurrenzvergleich | 00:22:02 |
Chancen und Risiken | 00:34:02 |
Unsere Bewertung | 00:39:01 |
Technische Analyse | 00:45:22 |
Fazit | 00:48:47 |
Kurzportrait
Als Erfinder der bekanntesten Spielfiguren der Welt konnte Nintendo in den mehr als 130 Jahren, die seit der Gründung vergangen sind, gigantische Erfolge feiern. Heute befindet sich das Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld, das von Playern wie Sony, Microsoft und dem mobilen Gaming geprägt wird.
Hinzu kommt der Konsolenzyklus, der die Ergebnisse des Konzerns seit jeher in Wellen verlaufen lässt. Zuletzt ist die Nachfolgegeneration der Switch erschienen: Eine besonders spannende Ausgangslage. Wir analysieren, ob sich daraus eine attraktive Einstiegschance ergibt.
Der Research dieser Aktienanalyse und die dazugehörigen Fundamentaldaten basieren auf dem Stand vom 12.09.2026.
WKN/ISIN | 864009/JP3756600007 |
|---|---|
Branche | Kommunikation |
Peter Lynch Einordnung | Zykliker |
Fundamentales WLA-Rating | ?/10 |
Technisches WLA-Rating | ?/10 |
Porters Burggraben-Rating | ?/25 |
Marktkapitalisierung | 52,38 Mrd. EUR |
Dividendenrendite | 2,73 % |
KGV | 21,90 |
Firmensitz | Kyoto (Japan) |
Gründungsjahr | 1889 |
Mitarbeiter | 8.666 |
Inhaltsverzeichnis Nintendo-Aktie Analyse
1. Das Unternehmen Nintendo
Geschäftsmodell von Nintendo
Einleitung
Welche Figur fällt dir als Erstes ein, wenn du an Videospiele denkst? Für Viele dürfte es ein Klempner mit rotem Hut sein, den Nintendo vor über vier Jahrzehnten erfunden hat und der bis heute Konsolen verkauft. Genau darin liegt der Kern des Geschäftsmodells: Nintendo entwickelt eigene Spielfiguren und Marken, bindet sie exklusiv an die eigene Hardware und verkauft beides im Paket. Wer Mario, Zelda oder Pokémon spielen möchte, kommt an einer Konsole des Konzerns nicht vorbei.
Strategie
Anders als viele Wettbewerber betreibt Nintendo sowohl die Plattform als auch die wichtigsten Spiele. Die Konsole selbst wird zu vergleichsweise niedrigen Margen verkauft und dient in erster Linie dazu, eine Basis an installierten Geräten aufzubauen. Verdient wird anschließend an der Software, denn jedes verkaufte Spiel aus eigener Entwicklung schlägt nahezu vollständig auf die Gewinne durch, und auch an den Titeln fremder Studios verdient der Konzern über Lizenzgebühren mit.
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der Konsolenzyklus, der die Ergebnisse über Jahre hinweg prägt. Im Startjahr einer neuen Generation dominiert der Hardwareverkauf und drückt die Gewinnspannen, während in den Folgejahren der Softwareanteil steigt und die Margen entsprechend anziehen. Genau an diesem Punkt steht Nintendo derzeit, nachdem im Geschäftsjahr 2026 die Nachfolgegeneration der Switch auf den Markt gekommen ist.
Erweiterung des Geschäfts
Seit einigen Jahren verwertet Nintendo seine Figuren auch außerhalb der Spiele. Dazu zählen Kinofilme, Freizeitparkbereiche sowie Lizenzprodukte vom Spielzeug bis zur Bekleidung. Der Umsatzanteil dieses Bereichs ist mit 3,20 % noch gering, doch die Erlöse fallen mit sehr hohen Margen an und wirken unabhängig vom Konsolenzyklus. Zugleich halten sie die Marken zwischen zwei Spieleveröffentlichungen im Bewusstsein der Kundschaft.
Autoren dieser Analyse
Jan Fuhrmann
Adrian Rogl
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