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Kapitel | Timestamp |
|---|---|
Einleitung und Unternehmensvorstellung | 00:00:00 |
Fundamentale Analyse | 00:11:00 |
Branchenanalyse und Konkurrenzvergleich | 00:22:02 |
Chancen und Risiken | 00:34:02 |
Unsere Bewertung | 00:39:01 |
Technische Analyse | 00:45:22 |
Fazit | 00:48:47 |
Kurzportrait ServiceNow-Aktie
Mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 100,00 Mrd. USD und Umsätzen in Höhe von 13,28 Mrd. USD gehört ServiceNow zu den zehn größten Unternehmen seiner Branche weltweit. Die Plattform des Unternehmens dient der Digitalisierung und Automatisierung von betrieblichen Abläufen.
Nachdem sich die Aktie von ServiceNow für eine lange Zeit in einem extrem dynamischen Aufwärtstrend befand, hat die Sorge, dass KI das Geschäftsmodell des Unternehmens disruptieren wird, zu einem schmerzhaften Abverkauf geführt. Ist dieser gerechtfertigt oder sollte man beim US-amerikanischen Softwarekonzern zugreifen?
Das Research dieser Aktienanalyse und die dazugehörigen Fundamentaldaten sowie Aktienkurse basieren auf dem Stand vom 21.02.2026.
WKN/ISIN | A1JX4P/US81762P1021 |
|---|---|
Branche | Informationstechnologie |
Peter Lynch Einordnung | Fast Grower |
Fundamentales WLA-Rating | ?/10 |
Technisches WLA-Rating | ?/10 |
Porters Burggraben-Rating | ?/25 |
Marktkapitalisierung | 92,57 Mrd. EUR |
Dividendenrendite | 0,00 % |
KGV | 62,39 |
Firmensitz | Santa Clara (USA) |
Gründungsjahr | 2003 |
Mitarbeiter | 29.187 |
Inhaltsverzeichnis ServiceNow-Aktie Analyse
1. Das Unternehmen ServiceNow
Geschäftsmodell von ServiceNow
Einleitung
Die meisten Softwareunternehmen fokussieren sich auf einen bestimmten Anwendungsbereich: Adobe entwickelt Software für kreative Anwendungen, Salesforce entwickelt Lösungen für das Kundenbeziehungsmanagement und ServiceNow ist im Bereich des IT-Servicemanagements tätig. Wer noch nicht mit der Plattform des Unternehmens gearbeitet hat, kann mit diesem Begriff vermutlich nichts anfangen. Deshalb eine kurze Erklärung. Im Wesentlichen handelt es sich bei der Now-Plattform um die zentrale Anlaufstelle für alle digitalen Arbeitsabläufe von Unternehmen und öffentlichen Einrichtung. Ab einer gewissen Größe bzw. Anzahl an Mitarbeitern können diese nämlich sehr unübersichtlich werden.
Ein konkretes Beispiel: Stellantis ist ein internationaler Automobilkonzern und mit mehreren Hunderttausenden Mitarbeitern in 130 Ländern ein extrem komplexer Konzern. Seit einigen Jahren nutzt Stellantis die Plattform von ServiceNow als „Single Source Of Truth“ für alle digitalen Workflows, welche im Unternehmen stattfinden. Wird etwa ein neuer Mitarbeiter eingestellt, so werden sämtliche Aufgaben automatisiert (bspw. Organisierung von Arbeitsgeräten und -kleidung, Erstellen eines Zeitkontos, IT-Zugänge erstellen, usw.) und in der Now-Plattform den entsprechenden Abteilungen zugeordnet. Ohne ServiceNow müssten die HR-Abteilung diese Prozesse manuell übernehmen, was mit einer hohen Fehleranfälligkeit und längeren Wartezeiten einhergehen würde.
Insofern erhöht die Now-Plattform, die Zugriff auf sämtliche Daten, IT-Infrastrukturen und sonstige Anwendungen (SAP, Salesforce, Snowflake, Oracle) hat, die Effizienz betrieblicher Abläufe enorm – und das unabhängig von der Branche eines Unternehmens. So umfasst der Kundenstamm von ServiceNow alle denkbaren Industrien und öffentliche Einrichtungen. Neben den Abonnementeinnahmen, welche durch die Now-Plattform generiert werden, erwirtschaftet ServiceNow einen kleinen Umsatzanteil durch sogenannte Professional Services, also Schulungen und Consulting-Dienstleistungen, um die bestmögliche Nutzung der Software sicherzustellen.
Eigenschaften des Geschäftsmodells
An dieser Stelle möchten wir auf ausgewählte Charakteristika des operativen Geschäfts von ServiceNow eingehen. Insbesondere legen wir dar, weshalb wir die potenzielle Bedrohung durch Künstliche Intelligenz für deutlich überschätzt halten. Erstens hat ServiceNow das Potenzial dieser Technologie frühzeitig erkannt und diese in seiner Plattform integriert. Da ServiceNow – wie zuvor beschrieben – Zugriff auf sämtliche Daten und digitalen Inhalte eines Unternehmens hat, sind die generativen KI-Lösungen des Unternehmens sehr viel wertvoller als externe Tools wie ChatGPT oder Claude.
Darüber hinaus ist Stellantis ein gutes Beispiel, warum es äußerst schwierig bis unmöglich für ein Unternehmen ist, den Zugang zur Now-Plattform zu kündigen, sobald diese integriert wurde. Denn sollte sich der Automobilhersteller eines Tages dazu entscheiden, von ServiceNow zu einem Konkurrenten wechseln zu wollen oder eine interne Lösung für das IT-Servicemanagement zu nutzen, würde dies mit einer Umstellung sämtlicher digitaler Prozesse einhergehen und unter anderem die Schulung von mehreren Hunderttausenden Mitarbeitern nach sich ziehen. Dieser Umstand erklärt, warum jedes Jahr nur rund 2,00 % der Nutzer ihren Zugang zu der Now-Plattform kündigen.
Darüber hinaus intensivieren die meisten Kunden von ServiceNow ihre Nutzung der Plattform im Laufe der Jahre, was in Kombination mit höheren Preisen zu einem deutlichen Anstieg der Umsätze führt. Dies spiegelt sich im Wachstum der jährliche Vertragsvolumina verschiedener Kohorten wider: Die Ausgaben eines durchschnittlichen Kunden, der die Lösungen von ServiceNow seit 2010 nutzt, sind in den vergangenen 15 Jahren von 100,00 USD auf 4.525,00 USD angestiegen.
Autoren dieser Analyse
Jan Fuhrmann
Adrian Rogl
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