ESG

Die Abkürzung ESG steht für Environmental Social Governance oder übersetzt: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Im Sinne der Nachhaltigkeit betrachten viele Investoren inzwischen die ESG-Kriterien und bewerten dahingehend Unternehmen und ihre nachhaltige Ausrichtung. Darüber hinaus gibt es einige Fonds und ETFs mit dem Namenszusatz “ESG”.

Häufig geben Unternehmen inzwischen selbst Auskunft über ihr nachhaltiges Verhalten und präsentieren ihre Errungenschaften und Ziele. Meist wird hier ein Fokus auf den Klimawandel gelegt. ESG beinhaltet allerdings neben der Umwelt (dazu gehört auch der Wasserverbrauch, der Umgang mit Ressourcen, Abfall usw.)  aber auch den sozialen Aspekt.

Häufig spielt bei diesem Punkt das Stichwort Menschenrechte und auch Diversität eine große Rolle.

Zuletzt geht es bei ESG noch um die Art und Weise der Unternehmensführung. Man betrachtet z. B. das Engagement der Korruptionsverhinderung und die Unabhängigkeit des Aufsrichtsrats.

Betrachtet man einen klassischen bekannten Index wie den S&P 500, so wird man inzwischen auch eine ESG-Variante entdecken. Bei ETFs hat man somit die Wahl, ob man sich für einen angepassten S&P 500 entscheiden möchte, bei welchem Unternehmen ausgeschlossen werden, die bestimmte Kriterien nicht erfüllen. Vergleicht man die Factsheets vom S&P 500-ETF von Invesco mit der ESG-Variante, so ist bspw. die Branche “Industrie” im ESG-ETF deutlich geringer gewichtet (Stand: 31. Juli 2021).